von Gumbel

  Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht Brandsätze auf Unterkünfte von Asylbewerber_innen geworfen werden. Daneben findet vor allem im Osten Deutschlands mindestens einmal pro Woche eine menschenfeindliche Demonstration oder Kundgebung statt. Der vorläufige Höhepunkt dieser unerträglichen Zustände manifestierte sich bei der zweitätigen Pogromstimmung in Heidenau. Dazu gesellt sich der institutionelle und eben auch parteipolitische Rassismus, wenn heute öfters in etwas stärker verklausulierter Form die Unterscheidung in „Bürgerkriegs-„ und „Wirtschaftsflüchtlinge“ getroffen wird. Die Vorreiterrolle gebührt unter den so genannten demokratischen Parteien in dem Falle der CSU.[1] Dennoch fällt eine Thematik in der ohnehin aufgeheizten Stimmung derweil völlig hinten herunter: Der Schutz von säkularen und atheistischen Geflüchteten in den Unterkünften. Das hat vor allem ideologische Hintergründe.

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