Von Roady

Wie man es auch dreht und wendet, geht es um Israel zeigt die deutsche Linke allzuoft ihr hässliches Gesicht(1). Dass dies mitunter antisemitisch motiviert ist, steht außer Frage.  Man muss bloß die steigende Anzahl von Studien zum linken Antisemitismus betrachten, um sich dessen bewusst zu werden(2). Denkt man nur an den versuchten Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindezentrum in Berlin am  9. November 1969 in Berlin oder die Selektion von jüdischen Passagieren in Entebbe, wird offensichtlich, dass es noch nicht einmal der Ideologiekritik bedarf um jenen Antisemitismus nachzuweisen. Dass trotz erdrückender Beweislast Teile der Linken dennoch diesen in ihren eigenen Reihen dennoch als etwas Unmögliches verstehen und jeden Verweis auf seine Existenz unter den Genoss_Innen zurückweisen, mitunter den Versuch des Totschlagargumentes wittern, spricht Bände über ihre Ignoranz.
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Für den Standort!

09/05/2012

Von Gumbel

Wenn in Dresden große Demonstrationen stattfinden, handelt es sich entweder um den 13. Februar oder um die so genannten Bildungsproteste, die in den letzten Jahren aufgrund der Bildungspolitik der schwarz-gelben Landesregierung immer wieder in der sächsischen Landeshauptstadt stattfanden. Und genau zu so einem Bildungsprotest in Form einer Demonstration rufen für den 10. Mai 2012 der Landesschülerrat Sachsen und die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften unter dem Motto: ‚Die Tage länger – die Mittel kürzer! Frühjahrsputz in der Bildungspolitik‘ auf. Deren Aufruf aber trägt nichts zu einer Verbesserung, sondern vielmehr zu einer Verschlechterung der Lage bei.

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