Von Andros

Am 22. Juli 2017 lief bei Arte die Reportage „Gaza: Ist das ein Leben?“ Es ist fast unglaublich, dass es möglich ist eine 15-minütige Reportage über Menschen die im Gazastreifen leben zu drehen, ohne ein einziges Mal die Terrororganisation Hamas zu erwähnen, welche seit 2007 den Landstrich kontrolliert. Damals gelang es der Hamas die Fatah aus dem Gazastreifen zu vertreiben und beherrscht den Landstrich nun durch Willkür sowie Gewalt. Dieses Beispiel zeigt auch wie sehr die „palästinensische Politik“ durch rivalisierende Banden geprägt ist. Die Reportage fußt auf nichts anderem als moralischer Erpressung. Niemand kann etwas einwenden, wenn Elend und Leid vor einem entlang flimmert und wer dafür verantwortlich ist, steht bereits fest: der Judenstaat Israel.

Den Rest des Beitrags lesen »

von Gumbel

  Am 27.01.2016 wurde auch in Pirna wie jedes Jahr an die Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Obwohl in einer sächsischen Kleinstadt allgemein die Erwartungen an die Redeinhalte nicht sonderlich hoch sind, waren diejenigen des Oberbürgermeisters die letzten Jahre ein Schimmer der Aufklärung, gerade unter den Voraussetzungen der sächsischen Verhältnisse. Dieses Jahr stellte aber das Landratsamt den Redner, der es in seinem Beitrag schaffte, sogar hinter die ideologische Linie des damals unter rot-grüner Regierungskoalition angestoßenen Aufstands der Anständigen in Verbindung mit dem „Lernen“ aus der deutschen Geschichte zurückzufallen.[1]

Den Rest des Beitrags lesen »

von Gumbel

Am 15. und 16. Januar hatte das Bündnis „Nazifrei – Dresden stellt sich quer“, besser bekannt unter dem Namen Dresden Nazifrei, zu einer Strategiekonferenz in die sächsische Landeshauptstadt am Hörsaalzentrum (HSZ) der TU eingeladen. Bereits im Ankündigungstext wurden als Gründe vor allem die seit über einen Jahr stattfindenden Demonstrationen von PEGIDA und das allgemein rassistische Klima in Sachsen genannt. Zugleich verwies man in diesem Zusammenhang auf die weitgehend marginalisierten Gegenproteste. Somit sollte die Konferenz zweierlei erfüllen: PEGIDA zu kontextualisieren und neue Strategien für praktische Interventionen zu schaffen. Trotz geringer Erwartungen gab es bei mir zugleich die ehrliche Hoffnung, dass eventuell eine selbstkritische Aufarbeitung der letzten eineinhalb Jahre stattfinden könnte. Nach einem Blick ins Programm meldete ich mich schließlich zur Konferenz an.

Den Rest des Beitrags lesen »

Von Gumbel

Am 19.10. war es soweit: Ein Jahr PEGIDA. Und alle kamen, immerhin versammelten sich auf beiden Seiten an die 15.000 Menschen. Es scheint nach dem 13. Februar das nächste Event für Dresden gefunden worden zu sein. PEGIDA zelebriert dies zumindest für sich selbst bereits erfolgreich nicht im Jahres- sondern im Wochenrhythmus. Da hapert es auf der Gegenseite noch gewaltig. Aber nicht nur da.

Den Rest des Beitrags lesen »

von Gumbel

  Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht Brandsätze auf Unterkünfte von Asylbewerber_innen geworfen werden. Daneben findet vor allem im Osten Deutschlands mindestens einmal pro Woche eine menschenfeindliche Demonstration oder Kundgebung statt. Der vorläufige Höhepunkt dieser unerträglichen Zustände manifestierte sich bei der zweitätigen Pogromstimmung in Heidenau. Dazu gesellt sich der institutionelle und eben auch parteipolitische Rassismus, wenn heute öfters in etwas stärker verklausulierter Form die Unterscheidung in „Bürgerkriegs-„ und „Wirtschaftsflüchtlinge“ getroffen wird. Die Vorreiterrolle gebührt unter den so genannten demokratischen Parteien in dem Falle der CSU.[1] Dennoch fällt eine Thematik in der ohnehin aufgeheizten Stimmung derweil völlig hinten herunter: Der Schutz von säkularen und atheistischen Geflüchteten in den Unterkünften. Das hat vor allem ideologische Hintergründe.

Den Rest des Beitrags lesen »

von Gumbel

P1000003

Heute jährt sich zum 70. Mal der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee. Und die Warnung vor Geschichtsvergessenheit und einem Erstarken von antisemitischen Tendenzen ist aufgrund der Ereignisse der letzten Wochen und Monate umso mehr gegeben.

Den Rest des Beitrags lesen »

Hallo!

28/02/2011

Hi!

Willkommen auf dem Blog der Stimmen aus der Provinz. Mit Hilfe dieser Plattform möchten wir euch über aktuelle Ereignisse informieren, euch Texte anbieten, die euch weiterbilden sollen und verschiedenste andere Themen rund um unsere Region, die Sächsische Schweiz, mit euch teilen und erörtern.

Wir sind alternativ orientiert und werden entsprechend alle Meinungen und Kritiken zulassen, solang diese nicht menschenfeindlich (gemeint sind damit vor allem Sexismus, Rassismus, Faschismus, Antisemitismus, etc.) werden.

Wir wünschen euch viel Spass beim lesen und kommentieren und freuen uns auf viele interessierte Leser_innen und spannende Diskussionen.

MaG/MfG

Stimmen aus der Provinz