Gedenken?

28/01/2012

Von Roady

Unvorstellbar ist das Leid, welches jenen widerfuhr, die in die Konzentrations- und Vernichtungslager des Dritten Reiches deportiert wurden. Allein der Gedanke, dass Menschen andere Menschen der Vernichtung preisgeben, dies gar als notwendig erachteten, macht fassungslos. Bedenkt man die ungeheure Zahl an Toten, dass der Massenmord industriell betrieben wurde und mit welcher Rationalität und Gefühlslosigkeit Menschen getötet wurden , lässt sich die Singularität der Shoa nicht bestreiten.

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Von Gumbel

Wie jedes Jahr steht wohl das Highlight in der sächsischen Region kurz bevor, denn in knapp einem Monat ist wieder einmal der 13. Februar. Und zu dem Großereignis will bekanntlich niemand fehlen, also kommen sie aus zum Teil unterschiedlichen Motivationslagen alle zusammen: Nazis, eine rechtskonservative Stadtführung, die so genannte Zivilgesellschaft und die radikale Linke. Der 13. Februar hat sich in den letzten Jahren nicht nur zu einem etablierten Datum im Demonstrationskalender gegen einen der größten deutschen Naziaufmärsche etabliert, sondern ist zu einem regelrechten Massenevent geworden, bei dem Mobilisierung gegen alte und junge Nazis vor inhaltlichen Auseinandersetzungen steht und auch keine Hoffnung auf Besserung in Sicht ist.

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