von Gumbel

Ein neues Phänomen macht die Runde in Deutschland, die Montags- und Friedenskundgebungen. Sie stehen im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Ukraine und schießen in deutschen Städten wie Pilze aus dem Boden. Angeführt werden zumindest die Großveranstaltungen, bspw. in Berlin von illustren Personen, wie Jürgen Elsässer, Lars Mährholz oder Ken Jebsen. Dazu gesellt sich als Vierter noch Andreas Popp, früherer Unternehmer und heute Leiter der Wissensmanufaktur, ein laut Selbstbeschreibung „unabhängiges Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik“ mit dem Hauptthema des Zinssystems.

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Von Gumbel

Erstaunlich, wie man den 1. Mai in Plauen wieder als Erfolg verkauft. Vielleicht, um die Menschen zu motivieren, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein, vielleicht aber auch nur, um nicht eigene Fehler zu benennen. Fest steht, man hat in Plauen, zumindest was Blockaden angeht, so gut wie nichts erreicht, die Polizist_innen haben einmal mehr klar gemacht, wie Demokratie auf sächsisch funktioniert und die Erstürmung einer Kirche ist auch kein Tabuthema mehr.

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