Nachbereitung – Rechte Demonstration der PEGIDA

21/10/2014

von Gumbel

 

Unter dem Motto: „Gewaltfrei & vereint gegen Glaubens- & Stellvertreterkriege auf deutschem Boden“ rief gestern die (Pseudo-)Gruppe oder das Bündnis Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes (PEGiDA) zu einer Demonstration durch die Dresdner Innen- und Altstadt mit Start an der Frauenkirche auf. An sich ist das Ganze diesmal weniger eine Nachbereitung eher ein kurzer Nachtrag.

Die Veranstaltung wurde von linker und antifaschistischer Seite absolut unterschätzt, das gilt auch für mich. Anscheinend wurde davon ausgegangen, dass sich nur eine sehr geringe Anzahl einfinden würde. Angeklungen hatte das Ganze eher nach einem rechtskonservativen Zweckbündnis gegen die Solidaritätsdemonstrationen für die Kurd_innen im Nahen und Mittleren Osten in den vergangenen Tagen und Wochen, wovon bekanntlich zwei auch in Dresden stattfanden. Ein Blick kurz vor Beginn auf Teilnehmer_innen auf der Facebook-Präsenz ließ dann eher den Schluss zu, dass sich zumindest teilweise wohl an dem Konzept von Hooligans gegen Salafisten (HoGeSa) orientiert wurde. Das zeigt auch der kurze Ankündigungstext, der Ähnlichkeiten aufweist. Letztlich waren es wohl um die 150 Menschen.

Problematisch war, dass trotz der Aufrufe bspw. durch das Antifaschistische Nachrichtenportal Sachsen ebenfalls auf Facebook, nur eine minimalste Mobilisierung erreicht werden konnte. Insgesamt fanden sich wohl nicht mehr als 20 Gegendemonstrant_innen ein. Die wenigen, die da waren, wurden teilweise von Faschist_innen, die sich in Kleingruppen in und um die Veranstaltung der PEGIDA bewegten, angegriffen. Insgesamt bewegten sich diese weiträumig im Innen- und Altstadtbereich. Es gab mindestens eine verletzte Person auf linker Seite.

Wie gesagt, wurde nicht nur das Mobilisierungspotenzial, sondern auch der Gewaltgrad  unterschätzt und es bleibt die Frage, welche Gründe es dafür gab. Bleibt zu hoffen, dass dies von örtlichen und regionalen Strukturen aufgearbeitet wird, insbesondere Schutzkonzepte, denn eine Brutalisierung von rechter Seite ist seit mehreren Jahren feststellbar. Zumal PEDIGA anscheinend angekündigt hat, weitere Demonstrationen zu machen.

Update:

Es waren nicht 150, sondern laut dem Antifaschistischen Nachrichtenportal Sachsen 300 Teilnehmer_innen bei dem Aufmarsch bei PEGIDA. Außerdem ruft diese für den 27.10. zu einer weiteren Demonstration auf, noch liegt aber dem Dresdner Ordnungsamt keine Anmeldung vor.

Auch URA ist jetzt auf das Thema gestoßen.

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41 Antworten to “Nachbereitung – Rechte Demonstration der PEGIDA”

  1. s.Braun said

    Was gibt es zu demonstrieren, wenn es gegen Salafisten geht ? Der DGB oder Parteien rufen nicht zu Demos auf – auch die Antifa hat anscheinend keinen Grund gegen den muslimischen Rassismus und Faschismus vorzugehen, also WER bitteschön soll den Anfang machen ? Oder wollen wir die Scharia im Land haben ?

    • provinzis said

      Es gab die beiden erwähnten Kurd_innensolidemos in Dresden, wo sich klar und deutlich gegen den IS-Faschismus ausgesprochen wurde, außerdem weitere schon vorher bundesweit. Auch gab es immer wieder Demonstrationen und Kundgebungen zu Israel, wo der Antisemitismus in arabischen Staaten und islamistischen Gruppen mehr als oft Thema war. Sprich, dass Thema ist in linken Kreisen vielleicht nicht bestimmend, aber immer schon vorhanden gewesen, deswegen läuft der zweite Satz inhaltlich ins Leere.
      Der Grundgedanke der PEGIDA ist zudem reaktionär, alleine die Formulierung hinsichtlich des christlichen Abendlandes zeigt letztlich nur, hier wird ein rechter Wertekanon gegen einen anderen gesetzt oder das Gerede vom Partiotismus. Es ist das unbedingte Abgrenzungsbedürfnis gegenüber allem, was nicht als „deutsch“ empfunden wird oder zu „deutschen Werten“ stehen, die in Endkonsequenz nur willkürlich gesetzt sind, denn zu christlichen Fundamentalismus ließt mensch dort gar nichts, der nach Ihrer Logik an sich mit aufgezählt werden müsste bzw. ein Moment von „deutschen Werten“ sein kann. Das zeigt sich auch in der Bildkonstruktion von PEGIDA, wo neben der IS-Fahne auch eine der YPG/YPJ in den Müllkorb wandert, gerade diejenigen Kräfte in der Region, die sich zurzeit aktiv gegen den IS-Faschismus stellen.
      Und immer wieder der Hinweis, es gibt nicht „die Antifa“, das nur mal am Rande.
      Die letzte Frage ist doch wieder eine Suggestivfrage, denn dabei blenden Sie den deutschen Rechtsstaat als Form einer bürgerlichen Staatlichkeit vollkommen aus. Das berührt im Übrigen nicht die Frage, nach Sinn und Unsinn einer bürgerlichen Staatlichkeit, falls darauf eine zu erwartende zweite Suggestivfrage zielen sollte. Außerdem zähle ich mich definitiv nicht zu Ihrem wie auch immer imaginierten „wir“.

      • Ramgeis said

        Es geht nicht ums „christliche Abendland“, sondern nur um den (auch nicht ganz glücklichen) Begriff Abendland, vielleicht besser Europa oder auch nicht besser „westliche Welt“! Um deutsch geht es in der Diskussion / Demonstration ebenfalls nicht, sondern um europäisch! Ich bin bekennender Europäer, Demokrat und Atheist, durch Antworten wie Provinzis fühle ich ich „verkohlt“.

        Faschismus, Stalinismus, Maoismus und jetzt Salafismus/Islamismus sind doch alle vergleichbare totalitäre Ideologien, wirkliche Demokraten müssten sich gegen alle aussprechen. Aber es war schon immer so: der Feind meines Feindes ist mein Freund!

      • provinzis said

        Mensch kann alles vergleichen, letztlich zeigen sich bei den genannten aber deutlich, dass die Unterschiede überwiegen, auch wenn sie autoritär bis totalitär geprägt sind. Letztlich ist Demokratie auch nur eine Form von Herrschaft und diese kann über sich selbst abgeschafft werden (siehe Ungarn in den letzten zwei Jahren. Dazu hört mensch nichts). Immerhin jemand, der versucht mit Begrifflichkeiten umzugehen und dennoch da gilt wie bei den anderen, die wären erst mal zu klären (was bei den anderen Kommentaren gar nicht kam).

        Hinsichtlich Freischaltung, erstens sitz ich nicht jedem Tag am Rechner und schau nach, wer nun alles schreibt (ja, es gibt so was, dass nennt sich Lohnarbeit, der auch ich nachgehen muss), zweitens, wie ich das schon in einem anderen Beitrag ausgeführt habe, gilt Meinungsfreiheit gegenüber dem Staat sich zu äußern. Ich bin aber nicht der Staat, sondern eine Einzelperson, ich betrachte diesen Blog als persönlich und mein virtuelles Wohnzimmer und da lasse ich auch nicht jeden und jede rein, ganz einfach. Wer damit ein Problem hat, der kann sich gerne melden, nur nicht bei mir. Deswegen und weil ich das angekündigt habe, dass ich nicht jeden Rotz hier drauf lasse, wurden jetzt auch Kommentare nicht zu gelassen.

  2. Urbs said

    Es sollte hier aber nicht um Solidarität mit Kurden gehen! Im gegenteil, es muß darum gehen, daß wir deren religiös angehauchte Konflikte hier nicht wollen, daß wir nicht wollen das die ihre Probleme hier bei uns lösen.
    In dem Zusammenhang betrachte ich Kurden und der Sympathysanten genauso als Problem wie die Salafisten!
    Und auch geht es nicht um Antisemitismus, im gegenteil es geht darum das wir Deutschen nicht wollen das die Semiten, ihren Antisemitismus hier bei uns ausleben! Und nochmal was zum Verständniss, Araber sind auch Semiten, von daher ist der Begriff des Antisemitismus einer der meist völlig im falschen Zusammenhang benutzt wird.
    Aber Egal denn im aktuellen Fall geht es uns um die Probleme die die die Oben genannten Fraktionen also zb. Kurden und Salafisten hier in Deutschland verursachen, nicht um das was irgendwo am anderen Ende der Welt passiert. Wofür wir Deutschen im allgemeinen nichts können!
    Von daher läuft der 2te Satz eben nicht vollkommen ins Leere, eher ist es so das ihre Reaktion vollkommen am Thema vorbei geht!
    Mal ganz abgesehen davon, daß ich es schon für Fragwürdig halte den Christlichen und den Rechten Wertekanon gleichzusetzen, glaube ich, daß die meisten Hogesa und deren Sympathysanten eher Atheisten als Christen sind. Denen dann noch einen Christlichen Fundamentalismus zu unterstellen, ist schon lächerlich!
    Desweiteren haben auch diese Leute das Recht sich gegen Dinge und Ideen aussprechen zu dürfen, die ihnen nicht gefallen und sich gegen diese Abgrenzen zu dürfen! Wenn nun solche wie Du, diese Sichtweisen derart verurteilen und sich dagegen abgrenzen so beweißen sie dies damit doch nur. Auch die Linken, die selbsternannten Toleranten, die Gutmenschen auch die sind auf ihre Art nur kleine Faschisten deren Meinungsterror halt nur etwas anders, meiner Meinung nach etwas selbstgerechter, geheuchelter, klingt!
    Die YPG verteidigt sich wohl eher, als das sie sich gegen die Ideologie des IS stellt, die Kurden haben halt, daß Problem das sie dem IS im Weg sind, die würden keinen Finger rühren wenn sie wo anders leben würden.
    Und die Türken zb. haben schon gute Gründe dafür warum sie der YPG nicht helfen, die Kurden sind mittlerweile in der Türkei auch wieder zu Angriffen übergegangen, ich finde nicht gut wie die Türken in dem Fall handeln, aber es zeigt, daß man im Fall der Kurden nicht einfach Schwarz/Weiß malen kann, auch der IS ist ein Problem wo wenn man es genauer beleuchtet sehr schnell erkennen muß, daß die Regierungen in aller Welt es erst geschaffen haben und wo man wahrscheinlich besser nicht genau weiß wer da alles Geld rein gepumpt hat und es immer noch tut.
    Was den Deutschen Rechtsstaat angeht… nunja genau darum geht es doch eben auch bei so Hogesa Demonstrationen, nämlich darum das ein Deutscher Rechtsstaat ganz schnell Geschichte sein könnte, wenn es hierzulande zu Bürgerkriegsähnlichen Zuständen wie zb. in Syrien kommt.
    Das Leute wie du solche Möglichkeiten natürlich gern ausblenden bzw. sie negieren weil sie nicht in ihre Feindbild vom bösen Deutschen passen, ist mir Bewußt.

    • provinzis said

      Genau islamistische Halsabschneider gleichsetzen mit Kurd_innen. Auch noch nie was von Ideologiegeschichte und -kritik gehört. Und dann gleich noch einen rassistischen Müll labern von „Semiten“, da gleich wieder: Ideologiegeschichte und -kritik. Antisemitismus ist das wahnhafte Projekt Juden und Jüdinnen zu vernichten, weil sie in dieser Ideologie als das absolut Böse gelten, das jede Gemeinschaft weltweit bedroht. Einen Sieg über das Böse kann es nur bei seiner totalen Vernichtung geben, der_die Antisemit_in steht a priori in dem Denkschema auf der Seiten des Guten. Das nennt sich Manichäismus. Gleichzeitig fungiert „der Jude“ in dieser Logik als das Antiprinzip zur Nation und Gemeinschaft, d.h. es werden identitäre Kollektive geschaffen. Weiterhin werden gesellschaftliche Fehlstellungen wie Krisen personifiziert, sprich es wird dafür eine kleine Menschenmenge verantwortlich gemacht, was letztlich in Verschwörungstheorien mündet. Das gilt insbesondere beim Kapitalverhältnis, wo die abstrakte Seite nicht verstanden wird, wie ohne „konkrete Arbeit“ mehr Geld entstehen kann, sprich die Zirkulations- und nicht die Produktionssphäre. Das alles bedeutet, der Antisemitismus ist ein ideologisches Produkt der bürgerlichen Gesellschaft, das versucht, eine Welterklärung für all die negativen Seiten der bürgerlichen Gesellschaft abzugeben. Soviel zum Antisemitismus in Kürze. Wohin dies geführt hat, weiß Mensch: Auschwitz. Soviel erstmal dazu. Dazu würde schon ein Blick auf verschiedenste Erklärungsmodelle von Antisemitismus reichen (Von Freud angefangen, über Satre und Simmel hin zu Adorno und dann später Postone, teilweise auch Weiterentwicklungen der Erklärungsversuche).
      Sie haben anscheinend auch nicht die kapitalistische Verwertungslogik verstanden und das Staaten Interessen haben, die sie in Konkurrenz gewillt sind durchzusetzen, gleichzeitig einem Zwang dahingehend unterliegen (Ja der Kapitalismus ist voller Widersprüche, die sich dann im Handeln offenbaren) und das trifft in dem Fall auch auf den Nahen und Mittleren Osten zu, deswegen zieht das Argument schon deshalb nicht, Deutsche würde das nichts angehen. Hinzu kommen dabei noch ideologische Gründe, die reine Reduzierung auf Interessen wäre auch zu kurz gedacht. Wie und warum dies ein Staat tut, dass würde jetzt an der Stelle zu weit führen, wichtig ist, dass er sich dazu Ideologeme bedient, insbesondere eines wie auch immer aussehenden Nationalismus. Durch die heutige Vernetzung und die Kommunikationsgesellschaft werden auch Ideen und Ideologien schneller als früher transportiert und es realitätsfern zu glauben, mensch könnte sich dem entziehen. Im Gegenteil, wenn da was hilft, ist es eine Kritik, die sich am Gegenstand abarbeiten muss (sie ist somit im Vorfeld weder konstruktiv noch destruktiv, das zeigt sich im Idealfall über die Kritik).
      Und alleine deshalb läuft Ihre Argumentation weiterhin ins Leere. Außerdem, wer lesen kann, ich klar im Vorteil, denn ich stelle weder HOGESA noch PEGIDA mit christlichem Fundamentalismus gleich, sondern betone jeglich den Widerspruch hinsichtlich einer Ablehnung eines Islamismus, aber zu christlichem Fundamentalismus ließt mensch da nichts, was darauf schließen lässt, dass es einerseits gar nicht um religiösen Fanatismus an sich geht, sondern ein rassistisches Feindbild versucht wird über die Religionskarte aufzubauen. Wenn das eben nicht so wäre, würde da etwas zu anderen Formen religösen Fanatismus finden lassen, aber das ist nicht der Fall. Und das auch Faschist_innen bei HOGESA rumspringen, wurde auch schon nachgewiesen, da kann noch so oft das Deckmäntelchen der Abgrenzung kommen.
      Im Übrigen ist Gutmensch ein Terminus aus dem deutschen Faschismus, da merkt mensch, welches Geistes Kind Sie sind, des Weiteren sind Sie und Ich nicht bei einem Du, dass bekommen bei mir gewöhnlich nur Freund_innen und Menschen die ich mag (und Sie gehören zu keiner von beiden Kategorien). Außerdem spreche ich an keiner Stelle von Toleranz, was an sich auch nur ein bürgerlicher Begriff ist (wenn Sie sich die Mühe gemacht hätten, hätten Sie dazu auch den entsprechenden Artikel hier gefunden).
      Zum IS ist zu sagen, dieser ist eine faschistische Massenbewegung, da er ein Gesellschaftsmodell auf den Weg bringen möchte, dass über rassistische Ausgrenzung definiert ist, einen Weltmachtsanspruch besitzt und gleichzeitig zur Vernichtung Israels und Juden und Jüdinnen aufruft, sprich auch klar antisemitisch ausgerichtet ist. Das nur mal in aller Kürze grob skizziert. Die YPG/YPJ hat im Übrigen seit gestern die Initiative übernommen in Kobani. Die Türkei fährt außerdem den von Ihnen kritisierten Islamismus, dass ist unter Erdogan Staatsideologie geworden. Soviel dazu.
      Und ich bezweifele mehr als, dass Deutschland am Rande eines auch wie auch immer gearteten Bürgerkriegs steht. Da scheint eher Ihre (wahnhafte) Projektion auf die Situation in Syrien durch als dass Sie dies an der Realität und der politischen Lage vor Ort einschätzen.

  3. Ihr linken Spinner, saugt Ihr Euch die Geschichten aus den Fingern.
    Oder seit Ihr zu oft vom Wickeltisch gefallen.

    Mit freundlichen Grüßen Ullrich Baudis.

    • provinzis said

      Ach wie niedlich, da entblößt sich das Ressentiment schon in zwei Zeilen. Wo jetzt wieder dieses ominöse „wir“ herbei halluziniert wird, bleibt mir persönlich schleierhaft, aber ohne Kollektiv und Feindkollektiv scheint es ja nicht zu gehen. Aber der Artikel scheint ja einen Nerv getroffen zu haben, bei schon drei Kommentaren innerhalb eines Tages und bei dem hohen Traffic.

  4. Uwe G. said

    Fehlerbericht:
    1.Fehler „Rechte Demonstration“:
    Wären sie dabei gewesen oder hätten sie sich ein ganz klein wenig ausserhalb ihrer bestehenden Ressentiments informiert, hätten sie zum einen gesehen, das auf dem Banner ein Hakenkreuz neben dem ISIS Symbol in den Mühleimer geworfen wurde.
    Ich war auch dabei und ich bin alles andere als rechts-ganz im Gegenteil, ich wurde mit 18Jahren von rechtsradikalen Spinnern überfallen.

    2.Anliegen der Gruppe.
    Es geht gegen radikale Auslegung von Glaubensrichtungen. Aktuell gibt es nur keinen Grund gegen radikale Katholiken vorzugehen, da die niemanden in der Öffentlichkeit den Kopf abhaken oder Frauen zu Tode steinigen-mir sind zumindest aktuell und in den letzten 250 Jahren keine Fälle bekannt.
    Moslems, Juden, Kurden etc. können alle gerne teilnehmen. Ich kenne genügend Moslems, welche hier in Deutschland leben und es auf das größte Verurteilen, was streng gläubige Islamisten/Salafisten machen, da ihre Religion dadurch in den Dreck gezogen wird. Genauso verurteilen wir aber auch, wenn bspw. in Hamburg Kurden und IS-Anhänger mit Machetten aufeinander losgehen. Ich fahre auch nicht in ein anderes Land und gehe dort auf andere mit Mordwerkzeugen los.

    3.anwesende Faschisten
    Ich habe nicht einen gesehen. Neben mir lief ein ca.70Jahre altes Pärchen, wir haben uns nett unterhalten und die haben verstanden um was es bei der Demo ging und hoffen darauf, das es wie 89 wird, das die Leute endlich mal aufstehen. 1989 sollte ihnen in guter Erinnerung sein, da wurden ihre Vorväter von der Macht gejagd.

    4.Verletzte Personen/ gewaltbereite
    Ich habe keinerlei Auseindersetzungen gesehen. Wenn natürlich irgendein Gegendemonstrant beim nach Hause laufen gestolpert ist oder aufgrund seines Verhaltens in der Strassenbahn eine gelangt bekommen hat, muss das nicht gleich etwas mit der Demo zu tun haben.
    Zeigt mir einen einzigen Beweis für diese groteske Behauptung.
    Lt. Polizeibericht, welche ausreichend vorhanden war, ist es zu keinerlei Problemen gekommen in oder um die Demonstration. Da deckt sich denen ihre Feststellung mit meiner.
    Aber das wird für sie natürlich nicht gelten, die stecken bestimmt mit uns unter einer Decke.

    • provinzis said

      zu 1.
      Das da ein Hakenkreuz mit in den Papierkorb landet, sagt darüber noch nichts aus, ob nun rechts oder nicht, sondern ist letztlich nur ein Produkt der so genannten Extremismustheorie, die bekanntlich von rechtskonservativer Seite kommt. Deswegen steht dort auch rechte und nicht faschistische Demonstration, sonst hätte ich dies so formuliert. Es ist außerdem mehr als geschichtsvergessen, da ein Hakenkreuz an sich mit reinzubasteln, denn dies stellt die Singularität von Auschwitz infrage bzw. relativiert in der Endkonsequenz den deutschen Faschismus. Diese Verharmlosung wurde und wird von rechter Seite seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges betrieben und bildtechnisch gehört eben eine Hakenkreuzfahne die meist mit den Symbolen des politischen Gegners entsorgt wird schon lange zu den immer wiederkehrenden Motiven dahingehend.

      zu 2.:
      Christliche FundamentalistInnen schränken bspw. das Recht der Frau* auf Selbstbestimmung ein und sehen ebenfalls wie IslamistInnen Homosexualität als Perversion an. Denn darum geht es in erster Linie, um Ideologiekritik und die macht sich nicht erst dann fest, wenn eine Ideologie sich durch Gewalt und Mord offenbart.
      Außerdem kritisiere ich Religion im Allgemeinen, denn eine Welt, in der Menschen bei Religion Trost suchen, ist kein schöner Ort, sonst bräuchten sie dies nicht. Und fast immer ist dieser Trost darüber definiert, dass er zu Verzicht und Demut aufruft und das ist definitiv kein Beitrag zu einer besseren Welt.
      Hinzu kommt, wenn Verwandte von mir abgeschlachtet werden würden und ich sehe UNterstützerInnen von denen bei mir vor der Haustür, würde ich auch nicht unbedingt mit einem Strauß Blumen um die Ecke kommen. Der IS hat einen Weltmachtsanspruch und SalafistInnen in Deutschland, die den IS unterstützen, vertreten somit auch seine Ideologie vor der Haustür in Deutschland, auch seine mörderische Dimension. Deswegen wurde von diesen dazu aufgerufen vor zwei Wochen am 10.10. kurdische Einrichtungen nach dem Freitagsgebet in Hamburg anzugreifen. Und die Polizei war im Vorfeld nicht in der Lage, diese Einrichtungen zu schützen, da ist es dann auch nicht verwunderlich, dass diejenigen selbst zur Waffe greifen, um sich zu verteidigen vor denen, die sie definitiv ermorden wollen.
      Es gibt dahingehend auch eine gewisse Brutalisierung, die ich nicht abstreite, dies zeigte sich in Celle. Das ist aber kein Argument gegen den IS, die Ideologie bleibt dahingehend die Gleiche.

      zu 3.:
      Da kommt sie wieder, der Versuch der Gleichsetzung mit dem DDR-Regime, ein Wunder, dass die nicht schon bei den anderen Kommentaren kam, da hatte ich schon drauf gewartet. Erstens waren das nicht meine Vorväter, weder biologisch noch ideologisch, ich bin kein Marxist-Leninist. Zweitens wäre Ihnen das aufgefallen, wenn Sie sich durch den Blog gelesen hätten, denn hier schreiben ausschließlich antiautoritäre Linke, denn erstaunlicherweise beschränkt sich das linke Spektrum nicht nur auf autoritäre Linke wie die genannten Marxist-Leninist_innen, Maoist_innen oder andere Formen dessen.

      zu 4.:
      Der Verweis auf den Polizeibericht, die mit kaum merklichen Kräften vor Ort waren, ist schon ziemlich dünn. Die Auseinandersetzung gab es im Übrigen hinter dem Kulturpalast.

      • Uwe G said

        Merkwürdig-weiter unten schreibst du selbst, das auf deine Argumente nicht eingegangen wird.
        Was ist mit dem Argument, das du mir einen Beweis für Übergriffe vorlegen sollst. Warst du dabei, oder hast du nur von Freunden und deren Freunden gehört…?

        Du stellst mich als Faschisten hin!? Machst du das grundsätzlich mit allen Menschen welche nicht deine Meinung teilen? Sehr Fachistischer Ansatz von dir.

        Aber es war mir vollkommen klar, das du so argumentierst- alles was nicht so weit Links steht wie du ist ein Nazi, Faschist oder Rassist.

        Ich hab ca.20 Polizisten gezählt. Aber das kaum welche da waren hast du sicher wieder „gehört“

      • provinzis said

        Wo steht das mit dem Faschist? Nirgends. Auch hier gilt das gleiche wie bei Urbs, erstmal Begrifflichkeiten klären, denn rechtskonservativ ist nicht gleich faschistisch. Aber wer sich als Faschist angesprochen fühlt, wo das nicht steht, hat anscheinend ein Problem mit klaren Benennungen. Und wer lesen kann beim Artikel ist auch da im Vorteil: Rechte Demonstration und nicht faschistische steht da, dass ist nämlich ein Unterschied und so eine Demonstration kann einschlägige FaschistInnen anziehen (Im Übrigen rennen die heute nicht mehr mit Glatze und Bomberjacke rum, wenn du danach Ausschau gehalten hast). Das Gleiche gilt im Übrigen auch für die ganzen Suggestivfragen. Und schön, dass auch dir alles vollkommen klar ist, wenn du schon die Weisheit mit Löffeln gegessen hast. Auch hier gilt das Gleiche, anscheinend, weil gar nicht mehr auf meine Argumentation von Punkt 1 bis 3 eingegangen wird, weil argumentativ dem nichts entgegenzusetzen ist, lässt du das weg und versuchst dich jetzt an Punkt 4 hochzuziehen. Und dazu hab ich weder Zeit noch Lust.

  5. Urbs said

    ich zitiere provinzis
    „Im Übrigen ist Gutmensch ein Terminus aus dem deutschen Faschismus, da merkt mensch, welches Geistes Kind Sie sind“

    ich zitiere weiter aus einem Artikel der Zeit „bei der Polizeigewerkschaft Landeschef Erich Rettinghaus im „Kölner Stadt-Anzeiger“ darauf hin, dass gewaltbereite Fußball-Anhänger mit Kontakten in die rechtsextremistische Szene Vorbehalte in der Bevölkerung gegen die islamistischen Extremisten nutzen und sich „in die Rolle der Gutmenschen drängelten, um mehr Anhänger zu mobilisieren“.

    … böse faschistische Polizei he, wie können sie es nur wagen!

    Zitat „da merkt mensch, welches Geistes Kind Sie sind“
    Daran das du einen Menschen den du überhaupt nicht kennst mit so einem heftigen Urteil zu belegst, erkennt man was für ein Mensch du bist!

    Zitat „Genau islamistische Halsabschneider gleichsetzen mit Kurd_innen. Auch noch nie was von Ideologiegeschichte und -kritik gehört. “
    Also jeden der IS Sympathysanten Weltweit so pauschal als Halsabschneider zu bezeichnen ist schon faschistisch.
    Desweiteren ist es auch ziemlich Naiv und Falsch jeden Kurden der dort kämpft als großen Freiheitshelden zu sehen.
    IS und Kurden einfach so in ein Schwarz/Weiß Konzept zu packen, ist ebenfalls faschistisch!

    Was nun den Bürgerkrieg angeht… nun die Zeit wird es zeigen!

    Auf jedenfall gehst du sehr ignorant mit den Ängsten von Menschen um! Und ja auch die Hogesa Sympathysanten haben ein Recht darauf sich Sorgen zu machen!

    • provinzis said

      Jo, was ändert das an der Wortherkunft? Nichts oder? Und auch das es dahingehend unkritisch übernommen wird. Sie können von mir halten, was Sie wollen, das geht mir weitgehend am Arsch vorbei. Im Übrigen eine erste Verwarnung, Sie und ich sind nicht beim Du, dass erwähnt ich schon.
      Wer die Ideologie vom IS vertritt, ist mit dem Mordprogramm weitgehend einverstanden. Anscheinend haben Sie immer noch keine Ahnung von Begrifflichkeiten, weder von Faschismus, noch von den Begriffen Ideologiekritik und -geschichte. In Zeiten von Google sollte das nicht schwer fallen, dazu was zu finden, deswegen erspare ich mir dazu den Rest.
      Natürlich gibt es auch bei den Kurd_innen autoritäre Gruppierungen, allen voran die PKK. Hier kommt aber der springende Punkt und das versuche ich hinsichtlich Ideologiekritik Ihnen zumindest ein Stück weit zu erklären (denken müssen Sie selbst), dass sich dennoch die Ideologien von IS und PKK bspw. dennoch fundamental unterscheiden, auch wenn beide autoritär sind. Die PKK hat gerade nicht ein rassistisches Genoizidprogramm in petto und hatte dies auch nicht. Nimmt das die PKK von Kritik aus? Nein, im Gegenteil, da gibt es immer noch genug zu kritisieren. Sollte mensch ihr im jetzigen Konflikt eine kritische Solidarität entziehen? Nein, weil sie sich gegen das System vom IS stellt, was ich kurz angerissen habe und schlimmeres bspw. die YPG/YPJ in einigen Gebieten verhindert hat.

      • Ramgeis said

        Natürlich gibt es riesige Unterschiede zwischen IS und den Kurden schlechthin, z.B. denen im derzeit relativ friedlichen Autonomiegebiet im Irak, denen in Kobane, aber selbst zur PKK. Dennoch (!) möchte ich nicht, dass islamische Konflikte und Weltherrschaftsträume vom Kalifat hier in Deutschland ausgetragen werden! Und derzeit sind nicht die vom Krieg vertriebenen Kurden, Jesiden, arabischen Christen und sicher auch Atheisten diejenigen, die die Gewalt beginnen, sondern nun mal die Salafisten u.ä. Gruppen mit ihren Hasspredigern, Rekrutierern usw. In den letzten 60 Jahren wurden im islamischen Raum alle Konflikte von radikalen und fanatisierten Muslimen begonnen, auch alle Konflikte mit Israel! (Mit dem letzten Hinweis will ich keineswegs die derzeitige übertriebene Siedlungspolitik oder das Ausmaß der militärischen Antworten rechtfertigen oder kleinreden.)

      • provinzis said

        Hinsichtlich PKK ist aber genau ein Knackpunkt, weil das nämlich in die vorherige Aussage mit reinspielt, weil die PKK ebenfalls autoritäre Züge besitzt (siehe ihren bewaffneten Kampf mit Selbstmordattentäter_innen und ihrem Führerkult, der schon quasireligiös ist). Der Unterschied zum IS ist aber, die PKK vertritt kein eliminatorisches Programm und einige der wenigen Kräfte vor Ort, die sich jetzt gegen den IS und auch Assad stellen (ihr syrischer Ableger PYD hatte nämlich nicht eingegriffen, als Assad anfing, seine blutigen Rachefeldzug durchzusetzen, erst als es sie selbst getroffen hat). Ist jetzt die Solidarität mit PKK und YPG/YPJ falsch? Nein, weil es den IS nicht schert, ob „der Kurde“ nun demokratisch ist oder nicht. Eine Solidarität muss aber immer mit einschließen, Kritik nicht hinten runterfallen zu lassen oder etwas in eine Bewegung hinein zu projizieren (früher bekannt bei deutschen Linken unter der Unterschützung jedweder nationaler Befreiungsbewegung, heute unkritisch Teile der Geschichte von PKK und Co. auszublenden).
        Dennoch, was PEGIDA im kleinen und bei HoGeSa im Großen formuliert wird, sind oftmals rassistische Ressentiments, weil es nur augenscheinlich um eine Auseinandersetzung mit Islamismus und Co. geht. Deswegen lehne ich das ab.

  6. Urbs said

    o man ich glaube provinzis ist ein Politiker.
    Dieser furchtbare Ausdruck, der es so wirken lässt als ob er unendlich viel wichtiges sagen, aber eigentlich verschleiert er damit nur wie wenig er sagt und wie sehr er oft am Thema vorbeiredet, wichtige Punkte eigentlich mehr umschifft, als das er wirklich etwas dazu sagt.
    Auf jedenfall der Ton von Politikern die man nicht gern reden hört/liest.

  7. Urbs said

    Zitat „denn eine Welt, in der Menschen bei Religion Trost suchen, ist kein schöner Ort, sonst bräuchten sie dies nicht“
    Dies ist mal eine extrem überhebliche Aussage!
    Bei der es sich der Schreiber auch ein wenig zu einfach macht.
    Und wo er auch viele spezielle Entwicklungen in der Geschichte einfach übersieht.
    Das Religion von den Mächtigen immer wieder missbraucht wird, dafür können ja die armen Menschen, denen oft nix anderes bleibt als Trost in der Religion zu finden, nichts!
    Und die Welt ist nunmal kein schöner Ort!

    • provinzis said

      Genau weil die Welt kein schöner Ort ist und Religion mitnichten missbraucht wird, sondern als Erklärung auch für gesellschaftliche Verhältnisse fungiert und darüber ideologische Züge bekommt, gehört Religion im Allgemeinen kritisert. Und es geht einmal darum, festzustellen, dass die Welt kein schöner Ort ist und darüber hinaus diesen Zustand zu verändern.
      Religion ist in den allermeisten Fällen kein Fall von Emanzipation.

      • Urbs said

        Das ist typisch kommunistische Ideologie die schon öfter zu sehr viel bösartigkeit Menschen gegenüber geführt hat.
        So zu denken ist sehr faschistisch und hat schon öfter zu massiver Gewalt gegen Anhänger von Religionen geführt.
        Und wie gesagt, du machst es dir zu einfach und deine Erklärung dazu was Religion ist, ist eindeutig zu Oberflächlich und teilweise auch inhuman.
        Was die Emanzipation angeht… nun nicht jeder Mensch ist dazu in der Lage sich selbst soweit zu emanziperen, daß er auf einen einfachen Glauben verzichten kann!
        Wirklich gefährlich sind da eher die Intellektuellen die Glauben sie könnten die Menschheit verbessern indem sie ihr die Religion austreiben und dies dadurch erreichen wolle, daß sie einen Neuen glauben etablieren.

      • provinzis said

        Ich wusste nicht, dass ich hier jetzt eine allgemeine Religionskritik vortragen soll und wozu ich bei dem „Gespräch“ auch null Lust verspüre. Zumal das ein Teil einer umfassenden Gesellschaftskritik mit einschließt und letztlich eine des kapitalistischen Normalvollzugs.
        Ach Antiintellektuell sind Sie jetzt auch noch, was mich aber auch nicht verwundert. Der Marxismus-Leninismus und Maoismus haben an die Stelle von Religion einen Personenkult betrieben, siehe dass, was ich zu Öcalan schon geschrieben habe und somit mehr mit Religion gemein haben, als Anh#nger_innen beider autoritär-linker Richtungen annehmen würden. Und das wiederum ist Ideologiekritik, um dies zu erkennen, woran es bei Ihnen ja mehr als mangelt.

  8. Urbs said

    Zitat “ Und fast immer ist dieser Trost darüber definiert, dass er zu Verzicht und Demut aufruft und das ist definitiv kein Beitrag zu einer besseren Welt.“
    Warum nicht?!
    Aber he du weißt es sicher besser, besser als zb. die Buddhisten und andere große Geister der Geschichte. Also Überheblich bsit du garnicht wa?!^^

    • provinzis said

      Das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun.
      Da kommt im Übrigen Ihre so genannte „Missbrauchsthese“: Buddhisten haben andere letztlich für sich arbeiten lassen. Große Teile, wo der Buddhismus vorherrschend war und ist, sind feudale und hierarchisch-autoritäre Systeme. Und ich halte nichts viel von großen Geistern oder Männern_Frauen. Klar beziehe ich mich bspw. persönlich gern auf Marx, hat salopp gesagt, sehr viele richtige Sachen geschrieben. Deswegen mach ich aber keinen Personenkult auf (bspw. was die PKK hinsichtlich Öcalan macht und das ist nicht nur eine Ersatzreligion, sondern mehr als gruselig), noch seh ich Marx als unfehlbar an.

  9. Urbs said

    Zitat „Wer die Ideologie vom IS vertritt, ist mit dem Mordprogramm weitgehend einverstanden. “
    Eine Allgemeinschuld also? Die also auch die Kinder in Raka betrifft? Boar he deine Argumentation wird immer faschistischer.
    Und he deine Verwarnung interessiert mich nicht.
    Ich betitele Menschen mit Du die ich nicht mag und die ich nicht respektiere!

    • provinzis said

      Keine Ahnung, warum Sie dann hier schreiben.
      Und wo Sie da eine Allgemeinschuld rauslesen, bleibt Ihr Geheimnis. Das Kinder davon ausgenommen sind, hab ich vorausgesetzt, mein Fehler, dass ich an etwas Mitdenken gedacht habe. Das Einzige was von Ihnen kommt, ist Phrasengedresche und die Suche nach dem Widerspruch des Widerspruchs willen, mehr nicht. Und immer noch keinen Dunst von Faschismus, aber das scheint ein allgemein deutsches Problem zu sein.

      • Ramgeis said

        „keinen Dunst von Faschismus, aber das scheint ein allgemein deutsches Problem zu sein“
        gruselige abartige Unterstellung! Das es gleich oder vielleicht noch schlimmere Ideologien wie den Nationalsozialismus bzw. Faschismus gibt. können oder wollen sich manche „Antifaschisten“ wohl nicht vorstellen.

        Haben „provinzis“ (welch aussagekräftiger Name) und „Urbs“ eigentlich mal gemerkt, dass sie beide teilweise Recht haben? Anderseits, der eine gleitet gern ein wenig in rechtsextremen Positionen, der andere in linksextrmen. Fehlen nur noch die Argumente radikalislamischer „Mitbürger“, aber die kann man ja gelegentlich im Fernsehen bei Talkshows verfolgen.

  10. Urbs said

    „Phrasengedresche“
    o das selbe habe ich dir doch vorhin schon vorgeworfen wa?!^^
    Und he ich habe meine eigene Meinung!
    Im gegensatz zu dir muß ich nicht aus Wiki kopieren um meine Meinung ausdrücken zu können!
    Du gibst auch bloß das wieder was dir in deiner Lnken Propagandaschule eingebläut wird.
    Du bist auch nur so einer wie die Religionsschüler in den Koranschulen die von irgendeinem Hetzer mit seiner Propaganda indoktiriniert wurden.
    Und wenn man mal genau hinschaut, dann erkennt man das ihr alle die ihr so Ideologien vertretet im Endeffekt das selbe wollt.
    Anderen euer Weltbild aufzwingen und das schlimme ist, daß ihr wirklich alle daran glaubt es besser zu wissen als die anderen, daß ihr euch und euer Denken nie selbst mal kritisch reflektiert!

    • provinzis said

      Jaja, blabla. Das ermüdet langsam. Gehen Sie woanders trollen, bspw. bei Ihrem Stammtisch. Und ich wüsste gern, wo diese Linke Propagandaschule sich befindet, ich dachte, es gibt die DDR nicht mehr. Aber anscheinend wissen Sie auch das besser.
      Auf Ihre Selbstwidersprüche geh ich mal nicht weiter ein. Für mich ist damit die Diskussion beendet, weil zu lame (bestimmt gleich der Vorwurf von Zensur oder Argumentationslosigkeit).

  11. Urbs said

    Zitat „Ach Antiintellektuell sind Sie jetzt auch noch, was mich aber auch nicht verwundert.“
    Bin ich Nicht, im gegenteil!
    Aber die Geschichte hat halt auch schon deutlich gezeigt zu was für bösartigkeiten selbsternannte Intellektuelle in der Lage sind.
    Und he nur weil du Gut darin bist irgendwas auswendig zu lernen, heißt das noch nicht, daß du Schlauer/ Weißer bist als andere über die du dich erheben willst!
    Intellekt und Weisheit gehören nicht zwangsläufig zusammen.
    Aus dir spricht erstmal einfach nur irgendwelches aufgesaugtes Wissen, aber noch keine große Lebenserfahrung und keine Menschliche Wärme!

  12. snasallik said

    Wenn man sich diese ganzen Kommis hier so durchliest, erweckt der liebe Herr urbs einen sehr düsteren Eindruck in mir. Naja jemand der solche Aussagen zu IS und sonstigen faschistischen Themen trifft hat sich ja schon positioniert. Mehr muss man dazu ja nicht sagen, ausser das er nun bitte nichts mehr schreibt (die Meinungsfreiheit erlaubt es ja trotzdem leider). Ich möchte nun gerne den Abend, ohne solche Kommis lesen zu müssen, gut verbringen.

  13. Urbs said

    Toll wieviel der Herr mit dem unaussprechlichen Namen zum thema beigetragen hat!…
    Übrigens wieder einer der andere ohne sie zu kennen aburteilt, was natürlich seine Position auch ein wenig beleuchtet.
    Und sorry aber anderen den Mund zu verbieten geht mal garnicht. So von wegen “ Meinungsfreiheit- LEIDER“.
    Zur Meinungsfreiheit gehört eben auch, daß man die Meinung anderer toleriert!
    Aber ich weiß schon für Leute wie euch gibt es Meinungsfreiheit nur für die, die euch nach dem Mund reden.
    Ihr seit diejenigen die sich ob ihrer intoleranten Haltung schämen sollten.
    Und mich obwohl ihr mich garnicht kennt in die Rechte Ecke zu stellen, nur weil ich es nicht toll finde das Kurden hierzulande mit Gewalt auf die Probleme von anderen Kurden am anderen Ende der Welt aufmerksam machen, daß zeugt schon von einem sehr ignoranten und überheblichen Weltbild!

  14. Urbs said

    Zitat „Extremismus
    Polizei muss Islamisten und Jesiden mit Großeinsatz trennen
    07.08.2014, 18:52 Uhr | dpa“

    Und wieder sind entsprechende Volksgruppen gewalttätig aufgefallen!
    Genau darum geht es Europa und Deutschland hatten ein finsteres Mittelalter mit bösen Religionskonflikten, eigentlich durfte man hier in Europa die Hoffnung haben so etwas hinter sich gelassen zu haben und in einer aufgeklärteren, zivilisierteren Welt zu leben.
    Aber dank der Integrationspolitik unserer Regierungen haben wir wieder gewaltige Scharen an geistig im Mittelalter hängen gebliebenen, unaufgeklärten, Kleingeistern im lande die weder gewillt noch in der Lage sind friedlich mit anderen zusammen zu leben.
    Und ja auch wenn die Linken/ Grüne diesen zustand anscheinend begrüßen, so gibt es andere die diese Entwicklung mit Sorge betrachten!!!

    • provinzis said

      Genau, die Jesid_innen sollten dem Genoizid ihrer Leute im Shengal in Ruhe von hier aus zuschauen, besonders dann, wenn die SympathisantInnen der Menschenschlächter vom IS vor der eigenen Haustür Stress suchen. Bestechende Logik und ein Mitteilungsbedürfnis hier. Aber he, alle rauswerfen, dass ist definitiv das, was friedliches Zusammenleben ausmacht. Und wenns ein Problem mit den Parteien Bündnis90/Die Grünen oder Linke gibt, würd ich eher die beiden Parteien anschreiben.

      • Urbs said

        ach aber deiner Meinung nach gehört zu einem friedlichen Zusammenleben, daß man mit Messern aufeinander losgeht? Wie im aktuellen Fall. Oder wie in dem Fall wo eine Reinigunsgkraft auf ein Waffenlager von Kurden gestoßen ist und das mitten in Hamburg?
        Warst du nicht derjenige der meinte das in Deutschland der Rechtsstaat Konflikte lösen würde? Nun Fakt ist das viele Migranten da wohl ganz eindeutig eine andere meinung haben und eben immer mehr Deutsche erkennen müssen, daß der Rechtsstaat immer weniger willens oder in der Lage ist sie zu schützen.
        Und ja sicher sollte man Menschen die Leib und Leben anderer bedrohen entfernen, wie soll man sonst mit denen umgehen? Wollen übrigens die Kurden in Kobane mit den Menschen vom IS auch tun!
        Und nochwas wir Deutschen Bürger tragen keine Schuld an den Geschehnissen im Shengal, warum also sollen wir hier darunter leiden. Wenn die Jesiden ein Problem mit der Sache haben sollen sie dahin gehen wo das Problem ist, nämlich im Shengal. Viele IS Sympathysanten hatten da wohl mehr Rückgrat.
        Was nun das Mitteilungsbedürfniss angeht… du warst derjenige der hier irgendwelchen Deutschen die nur ihre Sorge über die Zustände ausgedrückt haben alles mögliche Böse unterstellt hast, sie verleumdet und zum Buhmann gemacht hast und das obwohl du die Leute garnicht kennst, wenn du da mit Gegenwind nicht klarkommst, solltest du dich nicht im Internet äußern.

      • provinzis said

        Sagt jemand, der HoGeSa in Schutz nimmt, die auch sehr friedfertig sind. Sorry, aber wer so begriffslos und argumentativ ein geistiger Tiefflieger ist, erübrigt sich für mich eine weitere inhaltliche Auseinandersetzung, weil da kam einfach nichts. Auch nur hier, um seiner Profilneurose zu fröhnen. Brauchst auch nicht hier zu schreiben, wenn du nichts zu sagen hast. Und das eine Meinung keine Argumente ersetzt, wurde mal wieder eineindeutig bewiesen.

  15. Urbs said

    Ich nehm Hogesa in Schutz, die zumindest in Dresden, laut dem was mir von verschiedenen Seiten zu Ohren gekommen ist, friedlich aufgetreten sind.
    Du nimmst Kurden und Jesiden in Schutz die mittlerweile zum wiederholten Male gewalttätig aufgefallen sind, was auch von offizieller Seite bestätigt wurde.
    Das einer wie du Argumente die seinem ideologischen Feindbild widersprechen nicht gelten lassen kann ist mir Bewußt.
    Du bist auch nur ein religiöser Eiferer und Fanatiker, der nicht willens ist Selbst Reflkektion zu betreiben und mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.
    Gespräche mit solchen wie dir hatte ich schon ab und an, da kann man auch mit einer Wand reden!
    Deine Argumente beschränken sich mittlerweile übrigens auch nur noch darauf mich Persönlich anzugreifen und mir zu unterstellen, daß meine Meinung Dumm wäre.
    Wie gesagt du outest dich als überheblichen Ignoranten.
    Du bist ein typischer Gutmensch in deiner Art und Weise, mit Leuten umzugehen, die eine andere Meinung haben und dir nicht nach dem Mund reden!

    • provinzis said

      Darüber braucht mensch sich nicht wundern, wenn ich mir einen Tag lang Beleidigungen anhören muss und oft genug mit Argumentation gegengesteuert hat, auf die nicht eingegangen wurde. Und wer so Puls bei seinen eigenen Kommentaren bekommt, da merkt mensch doch, wer ein Problem hat und sich im Internet lächerlich macht. Weil zu anderen Beiträgen liest mensch nichts von dir, was tief blicken lässt, aber sei es drum. Da hätte nämlich wiederum leicht festgestellt werden können, dass ich mit Fachliteratur arbeite (was so ein Studium mit sich bringt) und nicht wie von dir unterstellt mit Wikipedia, wenn du über die Ebene kommst. Und da wunderst du dich ernsthaft, wenn ich dann mal auf deinem Niveau zurückschieße? Und wenn ich so ignorant bin, warum suchst dann überhaupt ne Diskussion? Das erschließt sich mir null, vor allem, wenn nichts inhaltliches kommt. Dann hast du auch die Freiheit mit einer Wand zu reden, davon halte ich dich nicht ab. Wie gesagt, Profilneurose. Mir braucht niemand nach dem Mund reden, ein Argument und klare Begrifflichkeiten hätten es auch getan ^^. Aber darum geht es Personen wie dir nicht, sondern im Gegenteil, ihr eigenes Weltbild durchzudrücken und die Angst, dass das klar benannt wird, wird auf die Gegenseite projiziert. Sprich, du hast eher ein Problem damit, dass dir nicht nach dem Mund geredet wird und beziehst dass letztlich auf mich, weil du dir das nicht eingestehen kannst. Ich beziehe einen argumentativen Standpunkt, dass wird dann als Autoritär abgetan, weils in den Fällen an einer Kritik am Gegenstand scheitert. Alles schon gehabt. Selbstreflexion wird im Übrigen zusammen geschrieben. Alleine wer das Wort faschistisch schon so inflationär gebraucht bzw. auf alles bezieht und damit sein gelinde gesagt Nichtwissen kundtut, da war ich heute schon mehr als nett, über 20 Kommentare hochgeistige Ergüsse stehen zu lassen.
      Und bevor die Kommentarspalte weiter ins Sinnlose wächst, wird der Rest ab sofort weggeblockt. Und gleich der Aufschrei: Zensur. Eher der Vorteil, sich nicht jeden geistigen Müll antun zu müssen, schließlich lässt mensch auch nicht die Leute in sein_ihr Wohnzimmer, mit denen mensch höflich ausgedrückt nichts zu tun haben möchte.

  16. Rummenssiuls said

    Erstaunlich wieviel Aufwand betreiben wird um jmd. mit einer extrem verfestigten Meinung, wie Urbs aufzuzeigen, dass er (oder sie? oder die?) falsch liegt. Das Niveau übersteigt doch kaum „du hast aber gesagt…“ und er zitiert immer wieder das gleiche Ereignis um seine Angst vor etwas auszudrücken, was er nur aus dem Fernsehen kennt.

    Schon bei dem Satz „wir Deutsche“ hab ich meinen Versuch abgebrochen, nochmal genauer zu schauen, was sich in den Kommentaren zur Schau stellt. Was soll das sein, dieses „wir Deutsche“? urbs, du hast keine Ahnung, was Deutschland ist und wieviel entfernt diese Vorstellung, ein Staat würde eine homogenes Volk beherbergen von der Realität ist oder „nur das Bestehenbleiben dieses Volks wird dafür sorgen, dass ich sicher bin“. Urbs, du bist angstgesteuert und deine Angst wird ausgenutzt. So funktioniert das eben in der medialen Welt. Der einzige Ausweg neben Hass und Wut ist eine große Dosis Realität.

    • provinzis said

      In der Tat bin ich an der Stelle falsch an das Problem rangegangen, ich hatte auch nicht neben den hohen Zugriffszahlen/ Traffic mit so vielen Kommentaren gerechnet zu dem Thema.

  17. Helga Schulz said

    Nigeria (Boko Haram), Ägypten, Philippinen, Saudi-Arabien, Iran, Iraq, Afghanistan, Syrien (IS), Türkei, Lybien, Tunesien, Malediven, Bosnien-Herzigowina, Tschetschenien, Thailand, Indonesien …
    Die Liste könnte noch erweitert werden. Das ist die Realität mit der wir leben müssen – in dieser globalen Welt.
    In den aufgelisteten Staaten werden durch islamistischen Terror fast täglich Menschen hingerichtet, ihres anderen Glaubens wegen verfolgt, gefoltert, umgebracht, Nicht einzelne wie vor einigen Jahren, sondern immer mehr in größerer Anzahl wie in Nigeria. Dort hat die Terrororganisation Boko Haram heute eine ganze staatliche Schule mit Kindern in die Luft gejagt – mit über 70 Toten. Über kurz oder lang wird diese Gewalt zu uns kommen, wenn wir uns nicht rechtzeitig dagegen wehren. Für meine Kinder und für meine Familie würde ich jederzeit auf die Strasse gehen und gegen diese uns fremde archaische Kultur protestieren. Es gibt bestimmt auch einige gute Seiten in der islamischen Kultur – z. Bsp. der Familiensinn und die Achtung vor den Eltern – leider werden diese positiven Ansätze durch die Missachtung der Frau nicht nur neutralisiert sondern auch pervertiert. Diese Kultur gehört nicht zu Deutschland.

    • provinzis said

      Der Großteil der Salafistenszene in Deutschland sind deutsche Konvetiten oder Menschen mit Migrationshintergrund in zweiter oder dritter Generation, damit geht das Argument ins Leere. Und als wäre religiöser Fundamentalismus in irgendeiner Form zu begrüßen. Der Islamische Staat ist nur der rigoroseste Ausdruck, was sich schon darin zeigt, dass er ein Alleinstellungsmerkmal vertritt und Konkurrenz, sei es Al-Quaida, Taliban und Co. liquidiert, wenn diese seinen Alleinstellungsanspruch infrage stellen.
      Im Übrigen haben FaschistInnen bis rechtsoffene Menschen zum Teil mehr gemeinsam mit dem Salafismus, als ihnen wohl klar ist: Verachtung der Frau oder die Ablehnung der Moderne als solcher (darunter ist einiges zu subsumieren), um nur mal zwei Themenbereiche anzuschneiden.

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