Der 1. Mai 2014 – Ein paar regionale Veranstaltungshinweise

29/04/2014

 

Von Gumbel

Wir rufen auf, am ers­ten Mai sich von den Stra­pa­zen der Lohnar­beit zu er­ho­len, statt Teil einer wie auch immer ge­ar­te­ten „ex­pe­ri­men­tel­len Pra­xis“ zu sein. Der Faul­heit zu fröh­nen ist zu­min­dest so­lan­ge ein re­vo­lu­tio­nä­rer Akt, wie die Re­vo­lu­ti­on ein­fach nur Ar­beit macht.“ – AAB 2013

Kann man so sehen, muss man aber nicht. Deswegen für die, die an diesem Tag vor allem Faschist_innen blockieren gehen wollen: hier eine Übersicht von publikative.org zu den größeren Aktivitäten von rechts an dem Tag. Plauen könnte dahingehend wohl regional als auch bundesweit die größte Versammlung von Faschist_innen werden. Um aber den Faschos nicht nur hinterherzufahren, sondern eigene Akzente zu setzen, rufen die AGV und das Bündnis Take it Back! zu einer Demonstration auf, die betont inhaltlich sein soll, was unterstützenswert ist.

Daneben wird es eine Reihe weiterer regionaler Veranstaltungen geben. Dementsprechend wichtig erscheint neben der Demonstration in Plauen auch der Aufruf von URA DD zur gemeinsamen Fahrt nach Ústí nad Labem, wo ebenfalls eine Demonstration gegen den in Tschechien grassierenden Antiziganismus  stattfindet.

Wer weder nach Plauen noch nach Ùstí nad Labem aus verschiedenen Gründen fahren möchte oder kann, dem sei eine dritte Veranstaltung in Dresden selbst empfohlen. Ab 12 Uhr findet auf dem Theaterplatz eine Kundgebung statt und von dort aus eine Demonstration ab 13.30 Uhr. Getragen wird dies von e*vibes und der FAU Dresden. Einen Tag später rufen ebenfalls beide zu einer weiteren Kundgebung um 15 Uhr auf dem Jorge-Gomondai-Platz auf. Das Motto dabei lautet: „Wer in der Krise arbeitslos wird, hat Zeit zum …“.

Und weil der Tag der (deutschen) Arbeit eben nicht alles ist, noch der Ausblick auf den Tag der Befreiung die Woche drauf, denn da soll es gleichfalls eine Demonstration in Dresden geben.

Egal, wie die Entscheidung für den_die Einzelne_n in zwei Tagen ausfällt: Nicht stressen lassen, weder von bürgerlicher noch faschistischer Seite und dem zelebrierten deutschen Arbeitsfetisch.

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