Linker Nationalismus seit dem Ersten Weltkrieg – Eine Bestandsaufnahme

19/02/2013

von Gumbel

Teil III: Schlageterkurs und die Programmerklärung von 1930 – der kommunistische Nationalismus

Im letzten Teil dreht sich alles um die nationale Frage innerhalb der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Zwei Ereignisse werden dahingehend immer wieder genannt. Zum einen der Schlageter-Kurs von 1923, der ähnlich der sozialdemokratischen Jungen Rechten seine Entstehung in der Ruhrkrise hatte und zum anderen die „Programmerklärung zur nationalen und sozialen Befreiung des deutschen Volkes“.[1] Auf beide wird der Fokus der Betrachtung gelegt.

Oftmals wird behauptet, dass es sich beim Schlageter-Kurs und bei der Programmerklärung jeweils um Kehrtwenden handelte, die vor allem aus taktischen Aspekten vollzogen worden seien. Oftmals wird dabei übersehen wird, dass der positive Bezug zur Nation in einigen Teilen der Partei zum Grundverständnis kommunistischer Politik gehörte und sich auch nicht im Widerspruch zur KPD-Ideologie befand. Das zeigt sich schon daran, dass sich Nationsvorstellungen am Leninschen Konstrukt orientierten.

Allgemein erreichte die nationalistische Rhetorik während der Ruhrkrise 1923 ihren ersten Höhepunkt in der Weimarer Republik seit dem Ende des Ersten Weltkrieges. Die Reichsregierung hatte aufgrund der französischen Besetzung des Ruhrgebietes wegen ausbleibender Reparationszahlungen zum passiven Widerstand aufgerufen. Dieser wurde von weitgehend allen politischen Kräften mitgetragen, auch von der KPD.[2] Das aber erst, nach dem der Konflikt zwischen dem linken Flügel und der Parteizentrale, der zu diesem Zeitpunkt ausgebrochen war, durch einen Kompromiss beigelegt werden konnte, indem vier Personen des linken Flügels, unter anderem Ruth Fischer und Ernst Thälmann, in die Zentrale gewählt wurden.[3] Entzündet hatte sich der Streit über den politischen Kurs hinsichtlich der Ruhrbesetzung. Währenddessen führte der passive Widerstand zu einer Destabilisierung der politischen Lage, denn es war dadurch zu einer rasant ansteigenden Inflation gekommen, die hohe Teuerungen nach sich zog. Letztlich radikalisierte sich deswegen ein Teil der Bevölkerung. Das führte dazu, dass die KPD einen erhöhten Zulauf aus der ArbeiterInnenschaft verzeichnen konnte, hingegen die Mittelschichten sich Richtung völkischer und faschistischer Gruppierungen orientierten.[4]

Zum Schlageter-Kurs war es schließlich auf einer Sitzung des Erweiterten Exekutivkomitees (EKKI) der Kommunistischen Internationale (Komintern), die auch während der Ruhrkrise abgehalten wurde, gekommen. Nachdem Clara Zetkin zur Gefahr der faschistischen Bewegung gesprochen hatte, was sinnbildlich für das damalige Faschismusverständnis großer Teile der KommunistInnen stand,[5] und sich für die Abwerbung der faschistischen Massenbasis aussprach, hielt im Anschluss Karl Radek sein Plädoyer für einen Kurswechsel in der nationalen Frage, die als Schlageter-Rede bekannt wurde.[6]

Den Fokus legte Radek auf Albert-Leo Schlageter, einen Ex-Freikorpskämpfer und Faschisten. Dieser hatte sich während der Ruhrkrise einer nationalistischen Gruppe angeschlossen, die vor allem Sabotageaktionen gegen die Franzosen vollzog. Nach seiner Festnahme wurde er von einem französischen Besatzungsgericht 1923 zum Tode verurteilt und am 23. Mai des gleichen Jahres hingerichtet. Das Schlageter ein Faschist war, unterschlug Radek in seiner Rede gerade nicht: „Schlageter, der mutige Soldat der Konterrevolution, verdient es, von uns Soldaten der Revolution männlich-ehrlich gewürdigt zu werden.“ Neben dem fragwürdigen Männlichkeitsideal, auf das an der Stelle nicht näher eingegangen wird, zog Radek aus der Vorstellung des Freiheitskämpfers für das deutsche Volk den Schluss, dass ein Freiheitskämpfer wie Schlageter der Mehrheit des Volkes, den ArbeiterInnen verpflichtet sei und dementsprechend gegen die Bourgeoisie kämpfen müsse. Die Bourgeoisie wurde von Radek als eine Ansammlung von „Schieber“ und „Parasiten“ bezeichnet. Dementsprechend schloss sich Radek der Forderung Zetkins an, die Abwerbung der faschistischen Massenbasis zu forcieren, denn „[…] wir glauben, dass die große Mehrheit der national empfindenden Massen nicht in das Lager des Kapitals, sondern in das Lager der Arbeit gehört.“ Darauf aufbauend, betonte Radek, dass der Kampf der ArbeiterInnen „[…] identisch [sei] mit der Freiheit des gesamten Volkes, mit der Freiheit all dessen, was arbeitet und leidet in Deutschland.“ An dieser Stelle fällt das Zusammenfallen von Nation und Klasse ins Auge.

Die Rede Radeks führte zu einer regen Publikations- und Agitationstätigkeit innerhalb der KPD, um den nationalistischen Kurs an die Basis völkischer und faschistischer Gruppen heranzutragen und sie letztlich für die kommunistische Idee zu gewinnen. Die KPD hatte dabei zwei Ziele. Einerseits sollte der Faschismus eingedämmt werden, andererseits war der KPD klar geworden, dass man ohne die Mittelschichten keine Revolution machen konnte.

Erste Schritte waren die Verbreitung der Schlageter-Rede. Daneben ebnete man in der Roten Fahne, der Parteizeitung der KPD, den Weg für Beiträge aus dem völkisch-nationalistischen Lager. Prominentestes Beispiel war Ernst Graf von Reventlow mit seinem Beitrag: „Ein Stück Wegs?“[7] Dazu kam abschließend noch eine Broschüre, mit dem Titel: „Schlageter, eine Auseinandersetzung“[8] heraus, in der die wichtigsten Beiträge zusammenfassend veröffentlicht wurden. Man verteilte die Broschüre bewusst in nationalistischen Kreisen. Eine weitere Taktik bestand darin, Funktionäre, wie den KPD-Reichtagsabgeordneten Hermann Remmele, als Redner auf faschistische Veranstaltungen zu schicken oder man organisierte direkt gemeinsame Auftritte mit Faschisten.[9]

Dennoch ging die geplante Strategie nicht auf. Die Propagandatätigkeit der KPD vermochte es zu keinem Zeitpunkt, größere Teile der faschistischen Basis zu überzeugen, von den jeweiligen Führungsebenen in faschistischen Gruppierungen ganz zu schweigen.[10]

Die Affinitäten zum Leninischen Modell sind dabei nicht von der Hand zu weisen. Die Aussage bei Lenin vom ‚werktätigen Volk’ kehrt bei der KPD als ‚deutsches Volk’ zurück, das wie bei Lenin gegen innere und äußere Feinde aufgestellt wird. Dementsprechend standen sich nach dem Verständnis großer Teile der KPD die deutsche ArbeiterInnenbewegung und die Weltbourgeoisie gegenüber.[11] Das heißt im Umkehrschluss, dass letztlich nur das Nationale die Rettung gegenüber dem Finanzkapital bringen kann.

Das führte ebenfalls wie bei Lenin zum Problem, dass der gewählte Volksbegriff über die Klasse und nicht über ethnische Zuschreibungen definiert werden musste. Deshalb machte man es Lenin gleich und setzte dem Begriffspaar ‚deutsches Volk’ gleichfalls Attribute wie ‚arbeitend’ oder ‚werktätig’ voran.[12] Ziel war es, eine Verbindung zwischen ArbeiterInnen und dem Mittelschichten herzustellen und die nationale und soziale Frage zusammenzuführen. Darüber konnte man sich dann auch als Sprachrohr einer deutschen Mehrheit ausgeben. Das es dementsprechend dann leicht fiel, die innere und äußere Feindbildkonstruktion voranzutreiben, zeigte sich schon in Artikeln der Roten Fahne vor der Schlageter-Rede.[13]

Der äußere Feind wurde 1923 über die „imperialistischen französischen Feinde“ definiert, der innere Feind in Form der deutschen Regierung:

„Fort mit der Regierung der nationalen Schmach und des Volksverrats! Fort mit der Regierung, die sich an Büttel der Entente wendet um die Erlaubnis, auf deutsche Arbeiter schießen zu können!“

Gleichzeitig findet sich auch der Versuch, die Mittelschichten einzubinden:

„Wir fragen die nationalgesinnten kleinbürgerlichen Massen, die Massen der deutschen Beamten und Intellektuellen, was gedenken sie zu tun gegen eine Regierung, die es wagt, […] sich an die französische Generale zu wenden mit der Bitte um die Erlaubnis der Abschlachtung deutscher Volksgenossen?“

Der angebliche Verrat an der deutschen Nation findet sich auch in weiteren Artikeln der Roten Fahne. Spezifisch war der Arbeitsethos, über den die KPD den ihren Volksbegriff definierte. Das Motto war, wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.

Nachdem der nationalistische Kurs 1923 nicht den gewünschten Erfolg gebracht hatte, spielte er bei tagespolitischen Themen nur noch eine untergeordnete Rolle.[14] Er wurde aber keineswegs widerrufen.[15] Man beschränkte sich vorerst auf das eigene WählerInnenklientel.

Das die KPD sich als nationale Partei empfand, zeigte sich spätestens nochmals 1930 bei der „Programmerklärung zur nationalen und sozialen Befreiung des deutschen Volkes.“[16] Der Nations- und Volksbegriff der Partei hatte Schnittmengen mit nationalistischen Konzeptionen, besonders bei der Konstruktion von Fremd- und Eigenkollektiven.

1929 konnte die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) erste größere Erfolge erzielen und eine Massenbasis aufbauen, was mit dazu führte, dass sich die KPD wieder verstärkt dem Faschismus zuwendete. Ein weiterer Grund war die ab 1928 eingeführte Sozialfaschismusthese.[17] Noch vor der Programmerklärung hatte man eine Resolution gegen den Faschismus in der Roten Fahne am 15. Juni 1930 veröffentlicht.[18] Wie 1923 wurde zwischen einer faschistischen Basis als „irregeführten Massen ihrer werktätigen Anhänger […]“ und den Führungsebenen als „[…] bewußte und skrupellose Agenten des Finanzkapitals […]“ unterschieden. Ziel war 1930, entsprechend  dem alten Schlageter-Kurs von 1923, ebenfalls das Abwerben der faschistischen Massen. Die Mittel waren auch die gleichen: Eine verstärkte Propagandatätigkeit sowie das Entsenden von Rednern auf faschistische Veranstaltungen, um diese bloßzustellen, sowie das erneute Verteilen von Broschüren.[19] Bis 1931 versuchte man, die Basis der NSDAP abzuwerben, doch blieben größere Erfolge aus.[20]

Zwei Monate später erschien die genannte Programmerklärung. In ihr ging man zum Generalangriff auf die NSDAP über. Man wollte aufzeigen, dass die NSDAP weder national noch sozial sei und dass sie auch keinen Bezug zur Arbeiterschaft habe. Dies würde nur auf die KPD zutreffen, wie sich schon den einleitenden Worten entnehmen lässt: „Sie [die Programmerklärung, Gumbel] bildet ein historisches Dokument, das wegweisend für das gesamte werktätige deutsche Volk ist […].“[21]

Insbesondere kritisierte man an der NSDAP ihre angebliche Unterstützung für den Young-Plan, wobei man gleichzeitig für sich festhielt:

„Nur wir Kommunisten kämpfen sowohl gegen den Young-Plan, als auch gegen den Versailler Raubfrieden, dem Ausgangspunkt der Versklavung aller Werktätigen Deutschlands, […].“

Und weiter heißt es kurz darauf:

„Wir werden den räuberischen Versailler ‚Friedensvertrag’ und den Young-Plan zerreißen, werden alle internationalen Schulden und Reparationszahlungen, die den Werktätigen Deutschlands durch die Kapitalisten auferlegt sind, annullieren.“

Man warf den Faschisten den Ausverkauf der eigenen Nation vor und versuchte dadurch, eine Verbindung zum gehassten Finanzkapital herzustellen. Dementsprechend leitete man schließlich daraus ab, dass die NSDAP eine „[…] volks- und arbeiterfeindliche, eine antisozialistische […]“ Partei sei.

Wie bei anderen Artikeln dürfte die immer wiederkehrende Verbindung von ‚Volk’ und ‚werktätig’ deutlich geworden sein. Gleichfalls lassen sich die personifizierenden Feindbildkonstruktionen entdecken:

„Mit eisernem proletarischen Besen werden wir alle Schmarotzer, Großindustriellen, Bankiers, Junker, Großkaufleute, Generale, bürgerliche Politiker, Arbeiterverräter, Spekulanten und Schieber aller Art hinwegfegen.“

Letztlich spricht man auch deutlich das Zusammenfallen der sozialen und nationalen Frage aus: „Nur die soziale Revolution der Arbeiterklasse kann die nationale Frage Deutschlands lösen“.

Wie sich gezeigt hat, orientierte sich die KPD sehr deutlich am Leninischen Nations- und Volkskonstrukt und gestaltete es entsprechend den Bedürfnissen in der Weimarer Republik um. Im Kern geht es um das Zusammengehen von nationaler und sozialer Frage und gleichzeitig um die Legitimation der Partei als einzige nationale Kraft. In Verbindung mit dem Antisemitismusverständnis und der propagierten Sozialfaschismusthese konnte sich der kommunistische Nationalismus entfalten, was mit dazu führte, die Gefahr des deutschen Faschismus weitgehend zu unterschätzen, auch nach dessen Machtantritt. Zudem verhinderten ein positiver Nationsbezug und die damit verbundenen Ressentiments die emanzipatorischen Möglichkeiten für eine Befreiung der Gesellschaft. Vielmehr schwenkte man trotz Auseinandersetzungen mit Moskau immer weiter auf den Komintern-Kurs ein und unterstützte letztlich das stalinistische Projekt.

Sozusagen fand sich auf Seite der organisierten deutschen ArbeiterInnenschaft in Form von den beiden großen deutschen Arbeiterparteien während der Weimarer Republik keine grundsätzliche Nations- und Staatskritik. Im Gegenteil war man in der Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) schon während des Ersten Weltkrieges auf den nationalistischen Zug aufgesprungen und die KPD zog vier Jahre nach ihrer Gründung nach. Kritische Auseinandersetzungen mit Nation, Volk und Staat gab es zwar und das soll nicht verschwiegen werden, aber auf den jeweiligen parteipolitischen Kurs hatten derartige Minderheiten- und Einzelpositionen keinen Einfluss.


[1] Vgl. Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Deutschlands: Programmerklärung zur sozialen und nationalen Befreiung des deutschen Volkes, in: Rote Fahne 24.8.1930.

[2] Wobei sich die Partei dafür erst relativ spät entschied, vgl. Retzlaw, Karl (1944): German Communists I. Die Kommunistische Partei 1919-1933, in: Geyer, Curt/ Loeb, Walter/ u.a.: Fight for Freedom. Die Legende vom „anderen Deutschland“, hgg. von Jan Gerber und Anja Worm. Aus dem Englischen von Ulrike Folta, Ursula Folta, Jan Gerber, u.a., Freiburg i. Br. 2009, S. 119-136, hier S. 129.

[3] Vgl. Winkler, Heinrich August: Die Weimar 1918-1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie (4.   durchgesehene Aufl.), München 2005, S. 191; Zur Vorgeschichte der linken Opposition, vgl. Angress, Werner T.: Die Kampfzeit der KPD 1921 – 1923 (= Geschichtliche Studien zu Politik und Gesellschaft, Bd. 2), Düsseldorf 1973, Kapitel Neun; Weber, Hermann: Die Wandlung des deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik, 2 Bde., Bd. 1 [ohne Untertitel], Berlin 1969, S. 43-48.

[4] Haury, Thomas: Antisemitismus von links. Kommunistische Ideologie, Nationalismus und Antizionismus in der frühen DDR, Hamburg 2002, S. 262.

[5] Insbesondere die Charakterisierung des Faschismus als Kampfmittel der Bourgeoisie gegen die ArbeiterInnenbewegung, wobei die antikapitalistischen Tendenzen im Faschismus der Bourgeoisie selbst gefährlich werden könnten und darum der Kampf um die Massenbasis für kommunistische Parteien entscheidend sein müsse. Unterschieden wurde dementsprechend auch von den höheren Positionen innerhalb faschistischer Organisationen, die als Agenten des Kapitals deglariert wurden.

[6] Dok. Nr. 42: Radeks Schlageter-Rede (1923), in: Weber, Hermann (Hrsg.): Der deutsche Kommunismus. Dokumente 1915 – 1945 (3. Aufl.), Köln 1973, S. 142-147. Alle folgenden Zitate sind diesem Artikel entnommen.

[7] Vgl. von Reventlow, Ernst Graf: ein Stück Wegs?, in: Rote Fahne 2.8.1923.

[8] Vgl. Radek, Karl/ Fröhlich, Paul/ von Reventlow, Ernst Graf/ u.a.: Schlageter, eine Auseinandersetzung, Berlin 1923.

[9] Vgl. Dupeux, Louis: „Nationalbolschewismus“ in Deutschland 1919-1933. Kommunistische Strategie und konservative Dynamik, aus dem Französischen von Richard Kirchhoff, München 1985, S. 200.

[10] Vgl. Haury: Antisemitismus von links (a.a.O.), S. 264 f.

[11] Vgl. Ebd.: S. 266.

[12] Vgl. Ebd.: S. 268.

[13] Vgl. Dok. Nr. 41: Nieder mit der Regierung der nationalen Schmach und des Volksverrats! (1923), in: Weber (Hrsg.) Der deutsche Kommunismus (a.a.O.), S. 140-142. Alle folgenden Zitate sind diesem Artikel entnommen.

[14] Vgl. Angress: Die Kampfzeit der KPD 1921 – 1923 (a.a.O.), S. 384.

[15] Vgl. Wippermann, Wolfgang: Zur Analyse des Faschismus. Die sozialistischen und kommunistischen Faschismustheorien 1921 – 1945, Frankfurt a. M. 1981, S. 67.

[16] Vgl. Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Deutschlands: Programmerklärung zur sozialen und nationalen Befreiung des deutschen Volkes, in: Rote Fahne 24.8.1930.

[17] Auf diese kann an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Zur Entwicklung der Sozialfaschismusthese, siehe Weber, Hermann: Hauptfeind Sozialdemokratie. Strategie und Taktik der KPD 1929 – 1933, Düsseldorf 1982; Wippermann, (Hrsg.): Zur Analyse des Faschismus (a.a.O.).

[18] Vgl. Resolution über den Kampf gegen den Faschismus, in: Roten Fahne 15.6.1930. Alle folgenden Zitate sind diesem Artikel entnommen.

[19] Vgl. Dupeux: „Nationalbolschewismus“ (a.a.O.), S. 449.

[20] Einer der wenigen war der Übertritt mehrerer NSDAP-Funktionäre zur KPD im Oktober 1930, die propagandistisch ausgeschlachtet wurden: vgl. Ehemalige nationalsozialistische Führer erklären: ‚Der Weg in die nationale Freiheit geht nur über die sozialistische Revolution.’ Die NSDAP als Schützer der kapitalistischen Ausbeuter erkannt, in Rote Fahne 4.10.1930.

[21] Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Deutschlands: Programmerklärung zur sozialen und nationalen Befreiung des deutschen Volkes, in: Rote Fahne 24.8.1930. Alle folgenden Zitate sind diesem Artikel entnommen.

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