Zwischen Marx und Krawall: Linksextremisten in Pirna

04/03/2012

Von Möppl

In Zeiten politischer Verdrossenheit und gefährlichem Halbwissen ist es immanent eine Aufklärung in diesem Gebiet vorzunehmen. Wichtigster Ansatzpunkt ist dabei die linksextremistische Szene, als Schmelztiegel sinnloser Gewalt und Utopien. Doch was macht diese Szene derart gefährlich? Diese Fragen werde ich versuchen im folgenden Text zu klären.

Bereits Eckard Jesse erkannte, im Rahmen seiner Extremismusforschung, dass Grundlage eines jeden Extremismus die utopische Weltanschauung ist, das Dogma, also die Annahme, dass das eigene Weltbild das einzig Richtige sei, die Ablehnung des Staates, sowie auch die hohe Gewaltbereitschaft ist. Mit dieser Erkenntnis blickt er tief in diese subversive Subkultur. Doch leider fehlt den meisten Politiker_innen und Forscher_innen noch immer die nötige Weitsicht, um dieses Problem zu begreifen und effektiv aufzugreifen und zu bearbeiten. Doch es gibt noch Hoffnung. Markus Ulbig ist ein Vorreiter bei der Extremismus-Thematik. Er hat erkannt, dass diese Tendenzen unbedingt vereitelt werden müssen. In ihm hat Eckard Jesse einen starken und tatkräftigen Mitstreiter gefunden. Engagiert versuchen diese beiden Mutigen die Gesellschaft für die Gefahr von Links zu sensibilisieren.

Doch werfen wir zunächst einmal einen Blick in Markus Ulbig’s ehemaliges Hoheitsgebiet: Pirna. In kaum einer Stadt ist die Gefahr so groß, wie in diesem verschlafenen Städtchen. Doch woran liegt das? Welche Bedingungen und Faktoren spielen bei dieser Entwicklung eine entscheidende Rolle?

Ein Grund ist der Aufbau der Strukturen. Es gibt einschlägige Treffpunkte, unter anderem ein Lagerfeuerplatz an der Elbe, aber auch eine zu Recht verrufene Kneipe, in der sich diese Individuen treffen und propagandieren. Dabei sind es einige wenige Rädelsführer_innen, die diese Szene organisieren und immer wieder junge Menschen in ihren Bann ziehen. Nicht selten geschieht das bei Saufgelagen oder Drogenexzessen. Auch da wird deutlich, wie gefährlich dieses Milieu ist. Auch die Rekrutierungsstrategie ist dabei sehr gut überdacht. Über ein trügerisches Gemeinschaftsgefühl werden die Jugendlichen an Land gezogen. In dieser Stammtischatmosphäre werden sie dann unauffällig und Stück für Stück, ich sage gerne „step by step“, in diese Politik eingeführt. Erst danach werden sie sukzessive weiter integriert und schlussendlich zu Demonstrationen und anderen Straftaten verleitet. Diese Problem muss durch die Gesellschaft erkannt werden, doch, es ist wie bei einem Eisberg, der Großteil liegt leider im Untergrund und wird somit kaum von den Menschen wahrgenommen. Eins ist sozusagen klar: Es muss eine umfangreiche Aufklärung stattfinden. Die Menschen müssen die Gefahr des Linksextremismus begreifen und lernen damit umzugehen.

Von daher Menschen, nehmt diese Warnung ernst. Wir wandeln an einem gesellschaftlichen Abgrund. Lehnt euch auf! Werdet aktiv! Antifaschismus ist nicht die richtige Antwort!

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Eine Antwort to “Zwischen Marx und Krawall: Linksextremisten in Pirna”

  1. Pumphut-Brigadist said

    *tränen*

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